Theater

NORA - EIN PUPPENHEIM

Vom Teufel Von der Not und Von den Fliegen
Henrik Ibsen

Premiere: 06. Oktober 12

Aufführungen wieder ab Herbst 2018

Noraweb5.jpg"Pollesch auf Speed". Sagt die FAZ. Wenn das mal kein Ritterschlag ist. Und: "Es ist die ungewöhnlichste, abenteuerlichste "Nora", die je zu sehen war. Und es ist schlicht großartiges, tief berührendes Theater." Wer würde da widersprechen wollen.

Noraweb2.jpg Was ist es nicht schön, glücklich zu sein! Wollen wir das nicht alle, so ein kleines bisschen Glück?

Für Nora Helmer und ihren Mann Torvald geht es in erster Linie darum, Glück darzustellen. Es gibt ein schönes Haus, zur Verzierung und als Beweis der intakten Ehe ein paar Kinder und hier und da mal eine Party zur Ablenkung. Es wird viel geredet, aber nichts gesagt. Die Realität spielt woanders. Beschäftigt wird sich hier nur mit der eigenen Außenwirkung. Die Lebenslüge wird zum Lebensinhalt. Nichts berührt, nichts liebt, nichts lebt. Mein Mann, mein Haus, meine Kinder, mein Geld. Doch wie lange kann eine Lebenslüge Lebensinhalt sein? Und was muss passieren, damit das Puppenhaus zusammenfällt?

Vielleicht einfach mal miteinander reden? Ohne viele Worte zu machen...

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Ich baue mir ein Haus,
ein schönes kleines Haus,
ich setz drei Kinder rein
und wahr den schönen Schein.
Dabei merk ich nicht mal,
wie schrecklich und banal
mein Leben wirklich ist,
bis dass der Tod uns frisst.

Buch
Henrik Ibsen
Regie
Sarah Kortmann
Mit
Felix Bieske, Nora Jokhosha, Dominik Meder, Annika Reinicke und Johannes Schedl