Theater
08.11.2024
09.11.2024, jeweils 20:00 Uhr
„Ich habe im Leben eine einzige Entscheidung getroffen, Ein Telefonat. Der Rest hat sich immer irgendwie ergeben.“
Es ist eine Geschichte, an die man sich erinnert. Nicht nur einmal, sondern unaufhörlich, wie besessen. Jedes Mal ein bisschen anders erzählt. Details werden hinzugefügt oder weggelassen. Eine Geschichte über Sehnsucht, über Aufbruch, über Versuche, über das Scheitern. Egal. Über wieder versuchen, wieder scheitern, besser scheitern. Über das Wege finden zum erinnern und zum vergessen. Dazu Geschichten von vielen verschiedenen anderen Menschen, die alle auf eine ganz bestimmte Weise miteinander verknüpft sind. Die Menschen und die Geschichten. Schnappschüsse, große und kleine. Und Sehnsucht. Erinnerungssplitter aus Träumen, Traumata, Aufbrüchen, Abbrüchen, Liebe, Trennung, Hoffnung, Verzweiflung, ergriffenen und verpassten Gelegenheiten. Splitter, die zusammengefügt ein Mosaik ergeben. Eine Projektionsfläche. Ein Bild. Einen Ort. Einen sicheren Hafen.
Auf der Suche nach der Geborgenheit einer Vergangenheit, die es niemals gab, außer in unserer trügerischen Erinnerung ist PTSD 20 ein Parforceritt durch die letzten 20 Jahre der eigenen und fremden Erinnerung und dem Raum dazwischen. In einer simplen kleinen Performanceanordnung wird untersucht, wie Sprache, Erinnerung, Vergessen sich entwickeln, um Erlebnisse zu erhalten oder auszuradieren und vor allem, wie Menschen damit umgehen. Und welche Geschichten sie sich dabei, darüber und damit erzählen, wenn es passiert.
Der Anlass ist nicht ganz zufällig gewählt. Nur keine Feier des Vergangenen. Wir feiern nicht das, was wir mal gemacht haben oder von dem wir in der Rückschau glauben, es wäre gut, relevant, wichtig, richtig, mit Haltung, mit Humor, spannend, extrem, kontrovers, versichernd, verunsichernd, laut, leise, vielfältig, divers
gewesen und habe Sinn gemacht und gehabt. Denn das sind Erinnerungen, die mit der Zeit verblassen. Wir feiern das, was wir machen. Und die Menschen, die es gemacht haben, machen und werden.
VON UND MIT:
Landungsbrücken Frankfurt

NICHTS BESONDERES.
A. - das Band steht niemals still
Silke Wiegand (SHADEseasons)
Drei junge Frauen. Drei Perspektiven. Eine Zeit, die alles verändert.
CANCEL MY HEAD - WILL ICH DAS NOCH HÖREN?
Eine performative freiwillige Selbstkontrolle.
Brexit Colada
EIN FISCH, DER AUF DEM TROCKENEN SCHWIMMT
Szenische Installation mit Zeichnungen und Texten von Erna Pinner
Eine Produktion von Pia Epping
Arabisch, mit deutschen Übertiteln.
Bis hierher lief's noch ganz gut.
Ein Nachtstück von nebel nebel & F. Wiesel
„Können wir nicht einfach Freundinnen sein?“
Horrortrip über Gesellschaft, Normen, Familie und den Sog der Untätigkeit.
Ein Stück von Tamara Labas
Bll.Blm.Blstd. Soviel Liebe auf einmal.
Poesie im Klassenzimmer.
EURE SEHNSUCHT FINDET HIER STATT.
Landungsbrücken macht Sommerpause.
Und kommt zurück ab 25.08.2026
STUNDE NULL - DRAUßEN VOR DER TÜR
Ein Reigen nach Motiven von Wolfgang Borchert
TOM PRICE-STEPHENS & JETLAGGED
London-Folk trifft Frankfurter Indie-Pop
Ein Gesellschaftsspiel nach Motiven von Henrik Ibsen
Wenn die Erinnerungen in der Handtasche verschwinden
Ein Bücher-Nachmittag von Die Knefs in Zusammenarbeit mit dem Ypsilon Buchladen
oder: DER MANGEL AN ALTERNATIVEN