Performance

EIN FISCH, DER AUF DEM TROCKENEN SCHWIMMT

Szenische Installation mit Zeichnungen und Texten von Erna Pinner

Premiere: 28. Oktober 25

Aufführungen am
25.08.2026, 20:00 Uhr
26.08.2026, 20:00 Uhr
27.08.2026, 20:00 Uhr

Szenische Installation mit Zeichnungen und Texten von Erna Pinner

lb_10_2025_8327_js_web.JPG

[Teile der Performance erfordern eine Bewegung über das Gelände der Landungsbrücken/Milchsackfabrik. An den verschiedenen Stationen stehen einzelne Sitzmöglichkeiten bereit. An einer Station kommen Dunkelheit und Nebel zum Einsatz.

Wenn Sie Fragen zur Barrierefreiheit haben, kontaktieren Sie uns bitte unter: ]

Eine Künstlerin, die ihr Land verlassen muss. Eine neue Heimat, die kalt und neblig ist. Arbeiten, arbeiten, arbeiten. Tiere studieren, zeichnen, beschreiben. Eine Welt, die in Trümmern liegt. Briefe schreiben an die wenigen Freund*innen, die überlebt haben. Versuchen, die Distanz zu überbrücken. Missverständnisse aushalten. Den Humor behalten. Aus der Einsamkeit Schaffenskraft ziehen. Einmal im Jahr in die Wärme, ans Meer. Wissbegierig bleiben. Sich mehr für Tiere interessieren als für Menschen.

Weitermachen.

Das Werk und Zeugnisse aus dem Leben der aus Frankfurt stammenden, jüdischen Zeichnerin und Schriftstellerin Erna Pinner (1890-1987) sind der Kristallisationspunkt für künstlerische Reflexionen eines internationalen und interdisziplinären Teams, das mit Performance, Musik, Video und räumlichen Installationen arbeitet. “Ein Fisch, der auf dem Trockenen schwimmt” lädt ein zu einem Streifzug durch Stationen aus Erna Pinners Leben, biegt ein ins Reich der Tiere, verliert sich in einem Ozean der Missverständnisse, bringt Erna Pinners Sprache zum Klingen und folgt den verschlungenen Wegen der Anpassung.

„Never mind, jeder wurstelt weiter.“ Erna Pinner

Von und mit: Abdul Aziz Al Khayat, Martha Kottwitz, Devin McDonough, Anastasiia Struzhak, Omar Tarawneh, Anne Greta Weber, Friederike Weidner

Fotos: Jessica Schäfer

In Kooperation mit: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek und der Kulturabteilung der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main.

Gefördert durch das Amt für multikulturelle Angelegenheiten Frankfurt am Main, den Beauftragten der Hessischen Landesregierung für Jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus, die Georg und Franziska Speyer’sche Hochschulstiftung, die Stiftung Polytechnische Gesellschaft, den Verein der Freunde des OpernTurms e.V. und die Gemeinnützige Hertie-Stiftung

Basierend auf einer Recherche gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.

[Teile der Performance erfordern eine Bewegung über das Gelände der Landungsbrücken/Milchsackfabrik. An den verschiedenen Stationen stehen einzelne Sitzmöglichkeiten bereit. An einer Station kommen Dunkelheit und Nebel zum Einsatz.

Wenn Sie Fragen zur Barrierefreiheit haben, kontaktieren Sie uns bitte unter: post(a)landungsbruecken•org]

Eine Künstlerin, die ihr Land verlassen muss. Eine neue Heimat, die kalt und neblig ist. Arbeiten, arbeiten, arbeiten. Tiere studieren, zeichnen, beschreiben. Eine Welt, die in Trümmern liegt. Briefe schreiben an die wenigen Freund*innen, die überlebt haben. Versuchen, die Distanz zu überbrücken. Missverständnisse aushalten. Den Humor behalten. Aus der Einsamkeit Schaffenskraft ziehen. Einmal im Jahr in die Wärme, ans Meer. Wissbegierig bleiben. Sich mehr für Tiere interessieren als für Menschen.

Weitermachen.

Das Werk und Zeugnisse aus dem Leben der aus Frankfurt stammenden, jüdischen Zeichnerin und Schriftstellerin Erna Pinner (1890-1987) sind der Kristallisationspunkt für künstlerische Reflexionen eines internationalen und interdisziplinären Teams, das mit Performance, Musik, Video und räumlichen Installationen arbeitet. “Ein Fisch, der auf dem Trockenen schwimmt” lädt ein zu einem Streifzug durch Stationen aus Erna Pinners Leben, biegt ein ins Reich der Tiere, verliert sich in einem Ozean der Missverständnisse, bringt Erna Pinners Sprache zum Klingen und folgt den verschlungenen Wegen der Anpassung.

„Never mind, jeder wurstelt weiter.“ Erna Pinner

Von und mit: Abdul Aziz Al Khayat, Martha Kottwitz, Devin McDonough, Anastasiia Struzhak, Omar Tarawneh, Anne Greta Weber, Friederike Weidner

In Kooperation mit: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek und der Kulturabteilung der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main.

Gefördert durch das Amt für multikulturelle Angelegenheiten Frankfurt am Main, den Beauftragten der Hessischen Landesregierung für Jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus, die Georg und Franziska Speyer’sche Hochschulstiftung, die Stiftung Polytechnische Gesellschaft, den Verein der Freunde des OpernTurms e.V. und die Gemeinnützige Hertie-Stiftung

Basierend auf einer Recherche gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Tage des Exils Frankfurt. Eine Initiative der Körber-Stiftung in Kooperation mit dem Deutschen Exilarchiv 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek.

Förderzeile.jpg

Buch
Regie
Mit