Performance
Premiere: 16. Oktober 15
Ein Text steht im Raum. Nicht allein. Das Ich zerfällt als ungehobeltes Leitmotiv, stellt rohe Fragen und rottet sich zusammen zum störrischen Kollektiv. Eine performative
Erforschung im und über das Wechsel-, Zusammen- und Gegenspiel von Bewusstsein, Kontrolle und Selbstbestimmung. Wie viel Ich bleibt übrig, beim Versuch der gesellschaftlichen Anforderung nach permanenter Selbstverwirklichung gerecht zu werden und was macht man eigentlich mit dem Ich, das schon da war, bevor man es
verwirklicht hat?
Mila Burghardt baut in ihrer neuen Performance einen Raum nur, um ihn direkt wieder zu dekonstruieren, mit Fragen, die neue Räume sind und verstörend schönen Bildern, hinter denen man Türen vermutet.
Mit einem intergenerativen Chor aus Darstellern im Alter zwischen 21 und 75 Jahren, zeigt „Je nachdem was passiert, passiert was.“ verschiedene Wege und Perspektiven von Wirklichkeitskonstruktion, die immer wieder durch die Einheitssprache neuronaler Impulse zersetzt werden. Das Hirn, das nur solange Denkorgan ist, wie es mit dem menschlichen Körper verbunden ist, ist gleichermaßen Bestandteil und Hindernis bei der Befragung der eigenen Identität anhand verschiedener Koordinaten: Vielfalt, Hierarchie, Hülle, Moral, Wirtschaftsfaktor, Motivation und Manipulation. Ein Ich beginnt zu rotieren. Je nachdem was passiert…
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Rauminstallation, Text, Video, Regie: Mila Burghardt
Mit: Mila Burghardt, Wilhelm Gernhardt, Karla Hennersdorf, Carla Klamm, Gala Montero, Mahfam NozhatShoar, Katharina Olt, Felicitas Vajna, Reinold Weber.
FRANKFURT: 16. und 18. Oktober 2015, 20 Uhr, Landungsbrücken
Gutleutstraße 294, 60327 Frankfurt
BERLIN: 5. und 6. November, 20 Uhr, Ballhaus Ost
Pappelallee 15, 10437 Berlin
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