Theater
Premiere: 23. Juni 16
Aufführungen am 23/24/26.06.2016, jeweils um 20:00 Uhr
Das Stück findet in englischer Sprache statt.
Nach welchem Plan agiert das Universum? Braucht es überhaupt einen Plan?- Why should the universe have a purpose? Ist die dem Menschen so substantielle Selbstbestimmtheit eine reine Illusion? Und was heißt das: „ im hier und jetzt“ leben, wenn es keine Vergangenheit und Zukunft mehr gibt, sondern sich alles in einer Summe von unzähligen Parallelwelten auflöst?
Mit diesen und nicht weniger elementaren Fragen setzt sich Nick Payne in seinem Bühnenstück „Constellations“ auseinander. Und doch steht eine einfache Liebesgeschichte im Zentrum: Marianne und Roland, die in allen Parallelwelten versuchen, zueinander zu kommen. Ihre Geschichte erinnert an den Film „The eternal sunshine of the spotless mind“.
Nick Payne stellt den Begriff „Realität“ in Frage in dem er alle Konstanten auflöst. Es gibt nicht ein Universum sondern Multiversen. Es gibt nicht das Vergehen von Zeit sondern eine Gleichzeitigkeit der Dinge. Sprache als absolutes Verständigungsmittel wird als unzureichend dekonstruiert. Gedachtes wird zur Realität und die Realität zu gedachtem. Was bleibt?
Auf die Suche nach einer möglichen Antwort begeben sich zwei Schauspieler und zwei Tänzer. Durch den Einsatz von Tänzern erfährt das Stück eine Zuspitzung seiner Thesen. Es erhöht sich die Möglichkeit des Durcheinanderwirbelns und in Frage stellen von allgemeingültigen „Constellations“.
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