Performance
Premiere: 27. März 26
PREMIERE am 27.03.2026, 20:00 Uhr
Weitere Aufführungen am
28.03.2026, 20:00 Uhr
29.03.2026, 20:00 Uhr

Deutschland im Jahr 2000. Die neue Reality-Show Big Brother versetzt das Land in einen kollektiven Ausnahmezustand: Hundert Tage lang leben zehn Menschen gemeinsam in einem Container voller Kameras. Parteien, Kirchen und Medieninstitute fordern ein sofortiges Ende des „menschenverachtenden Experiments“, andere feiern die Demokratisierung des Fernsehens. Doch was als mediales Experiment beginnt, wird schnell zum gesellschaftlichen Brennglas: Während männliche Bewohner wie Slatko und Jürgen gefeiert werden, entlädt sich der Hass gegen einzelne Frauen im Haus. In Sprechchören, Schlagzeilen und Talkshows entblößt sich ein Land – seine Sehnsüchte, seine Ressentiments, seine Vorstellungen von Gemeinschaft…
Mit BIG OTHER – Wir verstehen uns total bringt das europäische Performancekollektiv BOYS* IN SYNC die erste Staffel von Big Brother zurück auf die Bühne. Aus dem popkulturellen Phänomen wird ein theatraler Erfahrungsraum: Über uns, damals wie heute. Über Geschlechterrollen und Solidarität. Und über die Frage, was uns verbindet, wenn wir uns wirklich aushalten müssen.
Eine Koproduktion mit den Landungsbrücken Frankfurt. Gefördert durch das Kulturamt Frankfurt.
BOYS* IN SYNC ist ein transdisziplinäres Performancekollektiv mit Mitgliedern aus Deutschland, Norwegen, Schweden und Dänemark. Ihre Arbeiten bewegen sich im Spannungsfeld zwischen queerer Körperpraxis, Popästhetik und dokumentarischer Performance. Wichtige Einladungen führten die Gruppe bereits an das Schauspiel Leipzig, die Kaserne Basel, die Sophiensaele Berlin, das Staatsschauspiel Dresden und das Deutsche Theater Berlin.
In diesem Jahr ist die Gruppe auf verschiedenen Festivals und Events in Hessen zu sehen: Bei den Internationalen Maifestspielen im Staatstheater Wiesbaden, im World Design Capital Programm und beim MADE.Festival 2026.
Weitere Informationen unter www.boysinsync.com
Credits:
Konzept: BOYS* IN SYNC
Regie: Simon David Zeller
Mit: Livia Hiselius und Gregers Hansen
Dramaturgie: Chiara Marcassa
Technik und Sounddesign: Frithjof Gawenda
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